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Eine neue Website darf gut aussehen. Sie sollte außerdem die richtigen Fragen beantworten, am Handy funktionieren und bestehende Zugänge nicht versehentlich abschneiden. Diese Checkliste hilft, vor dem Relaunch die wichtigen Entscheidungen zu treffen.
Formuliere konkrete Ziele: ein bestimmtes Angebot verständlicher erklären, passende Anfragen erleichtern oder Inhalte intern besser pflegen. Sammle außerdem die Fragen, die Interessenten im Gespräch immer wieder stellen. Sie sind ein guter Ausgangspunkt für die neue Seitenstruktur. „Moderner aussehen“ ist ein Gestaltungsziel, sagt aber noch wenig darüber, welche Inhalte gebraucht werden.
Erstelle vor dem Umbau eine Übersicht der wichtigen Seiten, Downloads und Kontaktwege. Prüfe, welche Inhalte weiterhin gebraucht werden und welche überarbeitet werden sollten. Wenn sich Adressen ändern, muss die Zuordnung von alten zu passenden neuen Zielen geplant werden. Google empfiehlt bei dauerhaften URL-Änderungen nach Möglichkeit permanente serverseitige Weiterleitungen. Eine wahllose Weiterleitung aller alten Seiten auf die Startseite ist kein sinnvoller Ersatz für eine Zuordnung.
Wer liefert Texte, Bilder und Referenzen? Welche Aussagen lassen sich belegen? Wer gibt Inhalte frei? Kläre das früh. Ein Layout mit Platzhaltertext kann eine Richtung zeigen; ob eine Leistungsseite verständlich ist, lässt sich erst mit ihren tatsächlichen Inhalten beurteilen. Bei Referenzen sollten eigener Beitrag und verwendete Technik so beschrieben sein, dass keine falschen Erwartungen entstehen.
Teste einen vollständigen Weg: Einstieg, Leistung finden, eine Frage klären, Kontakt aufnehmen. Sind Menüpunkte verständlich? Bleiben Texte lesbar? Lässt sich eine Telefonnummer bedienen? Verdeckt ein schwebendes Element den Inhalt? Betrachte die mobile Website als eigenständige Nutzungssituation. Eine schmaler geschobene Desktop-Ansicht ist noch kein guter mobiler Ablauf.
Große Bilder, viele Erweiterungen und aufwendige Effekte verdienen einen kritischen Blick. Google betrachtet bei den Core Web Vitals unter anderem Laden, Interaktionsreaktion und visuelle Stabilität. Für die Projektpraxis heißt das: Bilder passend ausliefern, Platz für Inhalte vorsehen und Animationen auf ihre Wirkung prüfen. Eine Zahl aus einem einzelnen Labortest sollte dabei nicht die gesamte Qualitätsbewertung ersetzen. Bewegungen müssen außerdem abschaltbar sein beziehungsweise reduzierte Bewegung berücksichtigen.
Vor dem Start gehören Kontaktwege, interne Links, Seitentitel, Weiterleitungen und Indexierungseinstellungen auf die Liste. Eine Sicherung und ein klarer Rückweg sind ebenfalls sinnvoll. Lege fest, wer den neuen Stand nach der Veröffentlichung prüft und wer Fehler aufnimmt. Bei größeren Änderungen kann sich die Sichtbarkeit vorübergehend verändern; eine Veröffentlichung ist deshalb kein Moment, nach dem jede Beobachtung endet.
Wer aktualisiert Inhalte, wer betreut die Technik und wo ist die Dokumentation? Diese Fragen sollten vor der Übergabe beantwortet sein. Wenn du die Website selbst pflegen willst, lass dir die tatsächlichen Arbeitsschritte zeigen. Ein kurzer gemeinsamer Durchgang mit einer realen Text- oder Bildänderung ist hilfreicher als eine lange Erklärung ohne Anwendung.
Sammle deine aktuelle Website, die wichtigsten Ziele und offene Fragen. Daraus lässt sich ein nachvollziehbarer Relaunch-Umfang entwickeln. Für Unternehmen in Augsburg verbinden wir diese Planung mit Gestaltung, Umsetzung und einer Übergabe, die im Alltag weiterhilft.